Griechenland Juni 2023 Ammoudia – Acheron – und mehr
Ammoudias weitläufiger, feinsandiger Strand
Ammoudias Flaniermeile am mythischen Fluss Acheron
Am Ende der Flaniermeile in Ammoudia das Mündungsgebiet des Acheron
ein paar Schritte durchs Dorf Ammoudia
Vor unserer Unterkunft in Ammoudia - Studios der Familie Goga
Aufbruch zu einer kleinen Bootstour auf dem Acheron von Ammoudia aus flußaufwärts
Vasili, der Vater unser Vermieterin, hat uns eingeladen, den Fluß mit seinem Angelboot zu erkunden
Der Acheron ist - im Mündungsgebiet - der einzige schiffbare Fluss Griechenlands
eines von mehreren Nestern der Nachtigal im Uferbereich des Acheron
auf dem Rückweg nach Ammoudia
Ausflug zum Dorf Glyki in über 1000 Meter Höhe und von dort flußaufwärts zu den Gebirgsschluchten und den Quellen des Acheron
kräftig sprudelndes Wasser in einer Felsspalte - eine der vielen Quellen
Nahe der Ortschaft Serziana führt ein Kopfsteinpflasterweg hinunter zum rauschenden Acheron und laut Hinweistafel zu dem im Altertum ersonnenen Eingang zum Hades - dem mythischen Tor zur Unterwelt, durch das die Seelen der Toten ins Jenseits gelangten
weiter östlich in der Gebirgslandschaft beim Dorf Ag. Geogios am Fluss Louros stehen Reste vom römischen Aquädukt von Nikopolis
Aufstieg zum Monument "Tanz von Zalongo"- am Fuße des Berges befindet sich das Kloster Agios Dimitrios und der Anfang eines steilen Pfades mit vielen Treppenstufen hinauf zum Denkmal
das Denkmal zu Ehren der mutigen Frauen von Zalongo und Wahrzeichen griechischen Widerstands erinnert an die Frauen, die sich 1803 mit ihren Kindern singend und tanzend von den Felsen gestürzt haben - um der Gefangenschaft und Versklavung durch den osmanischen Herrscher Ali Pascha zu entgehen
das Kloster und das Monument befinden sich nahe der Ortschaft Kamarina
Am Denkmal mit den bis zu 13 Meter hohen, stilisierten Frauenfiguren, die sich an den Händen halten - als würden sie einen Reigen tanzen.
Übersetzung der Innschrift: «Leb wohl, süßes Leben... Die Frauen von Souli leben nicht ohne Freiheit...» «Am 18. Dezember 1803 stürzten sie sich im Tanz vom Felsen, um sich nicht dem Joch des Tyrannen Ali Pascha zu unterwerfen.»
in der Nachbarschaft von Ammoudia am Ortsrand des Dorfes Mesopotamos: das Nekromanteio, ein Totenorakel laut griechischer Mythologie - wo die Lebenden Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen konnten
erst 1958, fast zweitausend Jahre nach seiner Zerstörung, wurden in Mesopotamos rudimentäre Teile einer antiken Anlage entdeckt
in Schriften aus der Antike wird das Totenorakel beschrieben; aber ob die hier gefundene Anlage für diesen oder für einen anderen Zweck errichtet wurde, ist unklar
Auf der Autofahrt von Preveza nach Ammoudia erzählte uns Vasili seine Geschichte zum Betrieb des Wallfahrtsortes der Antike. Geschäftstüchtige „Priester“ nahmen sich den Gläubigen an, wenn diese genügend „Opfergaben“ zur Besänftigung der Götter mitführten. Die Ratsuchenden wurden dann in einem dunklen Raum mehrere Tage lang einer die Sinne trübenden „Kräuterbehandlung“ unterzogen und intensiv ausgefragt - zu ihrem Anliegen und zur Person des oder der Verstorbenen. Die vom Kräuterrausch Benebelten wurden in einen dunklen unterirdischen Gewölberaum geführt, wo die Priester mit allerlei Tricks die gewünschten Toten imitierten.
Menschen in der Antike waren davon überzeugt, dass die unsterblichen Seelen der Toten die Zukunft sehen und Ratschläge erteilen können
in einem Ausstellungsraum Informationen zu den Ausgrabungen und den Funden
In Ammoudia am Kai: der Kapitän und seine Frau nehmen Buchungen für Bootstouren an. Bei der nächsten Tour zur Insel Paxos sind wir dabei.
von der Mündung des Acheron hinaus auf das Mittelmeer
ein kleiner Abstecher bis dicht an die Küste von Paxos
entlang der Westküste von Paxos mit Blick auf die Felsformation Tripitos Bogen (Rest einer zusammengefallenen Meereshöhle)
weiter nördlich an der Küste eine Einfahrt in die Meeresgrotte Papanikoli; der zweitgrößten Meereshöhle Griechenlands, laut einer Legende aus dem Zweiten Weltkrieg soll die Grotte als Versteck des berühmtesten U-Boots der Griechischen Königlichen Marine, der Papanikolis, gedient haben
nach einer schmalen Passage zwischen dem Eiland Kaltsonisi (mit einer kleinen Kapelle) und Paxos Südspitze und weiter entlang der Ostküste von Paxos wurde ein kleiner Fjord und der Hafen vom Dorf Gaios erreicht, dem Hauptort der Insel.
Nach einem mehrstündigen Aufenthalt ging es zurück nach Ammoudia
vor der imposanten Gebirgskulisse Ammoudias Strand in Sicht
ein weiterer Ausflug: zum kleinen Hafenort Sivota und von dort entlang der gebirgigen Küstenstraße nach Parga und zurück nach Ammoudia
Sivota, Hafen und Promenade
eine der vielen Buchten rund um Sivota
eine kleine Pause an der Küstenstraße
Parga: nach 40 Jahren ein Spaziergang an einer völlig veränderten Hafenpromenade
von Ammoudia eine rund 60km Tour zum Ziros See
Scala, eine wunderbare Bucht nur wenige Kilometer von Ammoudia entfernt